MAF-Adventskalender

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Tag 1

Der Lehrer hat heut’ in der Schule gesagt,
dass man zu Weihnacht ein Krippenspiel wagt.
„So sollt ihr in der Adventszeit erfahren,
warum man dies feiert seit 2000 Jahren.“

Maria und Josef, die sind schnell gewählt,
Hirten und Engel, auch das Volk, das man zählt.
Und aus all den Kindern, den vielen,
dürfen drei Freunde die Könige spielen.

Sie freuen sich riesig und finden es toll
und beraten, was jeder anziehen soll.
Auch woll’n sie auf jeden Fall daran denken,
dem Kind etwas ganz Spezielles zu schenken.

„Hey, ich kenn da einen Pilot, der heisst Mike,
der hilft bestimmt, wenn ich das Drehbuch ihm zeig.
Er kann in entfernte Länder uns fliegen,
da kann man gewiss was Besonderes kriegen.“

Mike ist begeistert von der Idee der drei
und meint: „Ich nehm’ mir in der Adventszeit frei.
So haben wir Zeit Geschenke zu suchen
und können mehrere Länder besuchen.

Packt die Koffer, macht euch schon mal parat,
ihr werdet staunen, wie schnell Weihnachten naht.
Vergesst nicht zu lernen Texte und Lieder,
repetieren müsst ihr sie immer wieder.“

 

Am ersten Dezember dann ist es so weit,
die drei stehen beim Hangar zum Abflug bereit.
Mike hat dort das Flugzeug schon vorbereitet,
er wird von Alpha und Foxtrott begleitet.

Nachdem Mike sie einander hat vorgestellt,
kann endlich beginnen der Flug um die Welt.
„Fasten your seatbelts“ bittet Mike und wartet,
bevor er den Motor des Flugzeuges startet.

Alpha studiert Wetter und Karten und spricht:
„Der Flug wird heut’ ruhig bei sehr guter Sicht.
In der Mongolei wird gelandet heute.
Dort lernt ihr dann kennen ganz freundliche Leute.“

Die Zeit verstreicht für die Kinder ganz schnell.
Am Himmel scheint die Sonne schon nicht mehr so hell,
als Mike am Abend den Sinkflug einleitet
und über weiss-glänzende Hügel gleitet.

Am Flugplatz kommt aus einer Jurte ein Mann,
freundlich und fragend sieht er die Kinder an.
Doch diese sind scheu und flüstern nur leise,
darum erklärt Mike ihm das Ziel ihrer Reise.

„Hätt‘ ich das nur gewusst“, spricht der Mann, „ich denk’,
ich hätte gefunden ein passend Geschenk.
Doch nehmt diese Kiste, ihr könnt sie haben
und füllt sie unterwegs mit allerlei Gaben.“

Tag 2

„Ein herzliches Danke, es hat uns gefreut,
es geht weiter auf unserer Reise heut.“
Nach Bangladesch wollen wir zusammen fliegen,
die meiste Zeit wird China unter uns liegen.“

Als die Sonne kräftig am Himmel dann strahlt,
das Flugzeug Kondensstreifen hinter sich malt.
Die Kinder fragen, warum sie entstehen
und nach einiger Zeit doch wieder vergehen.

Voll Freude erklärt Alpha den Kindern das.
Sie hat an den Fragen von ihnen viel Spass.
Die langen Stunden so im Nu vergehen,
schon können sie Bangladesch unter sich sehen.

Unzählige Flüsse durchziehen das Land,
Mike hält den Steuerknüppel fest in der Hand.
Auf einem von diesen wird er aufsetzen,
die Kinder sind bleich und schrei‘n vor Entsetzen.

Doch Mike landet sicher und ebenso sacht,
als hätte er noch nie etwas Andres gemacht.
Da kommt schon ein Mann zu ihnen geschwommen,
kaum ist das Flugzeug zum Stillstand gekommen.

„Als ich beim Fischen im Wasser dort stand,
hab ich doch gleich euer Flugzeug erkannt.
Seht her, da den Krebs, den schenk ich euch gerne,
nehmt ihn doch mit als einen Gruss aus der Ferne!“

Tag 3

Der Krebs wird ruckzuck in die Kiste geschickt,
so sind sie sich sicher, dass er keinen zwickt.
Bevor sie dann in den Himmel entschweben,
sie alle die Hände zum Grusse erheben.

Nach Stunden seh‘n sie eine Insel in Grün
mit herrlichen Pflanzen, die wunderschön blüh’n.
Aber als sie der Insel näherkommen,
wird ihnen allen auf einmal beklommen.

Überall Chaos und überschwemmtes Land.
Da möchten sie helfen, das liegt auf der Hand.
„Das sehen wir uns alle von nahem an!“,
ruft Mike und landet flugs in Kalimantan.

Sie überlegen schon, wie man helfen kann,
da nähert sich ihnen ein kräftiger Mann.
Er trägt einen Sack – fast zu schwer zum Heben –,
gefüllt mit dem, was er noch hat zum Leben.

„Seid herzlich willkommen, ich freue mich sehr,
ich bring euch diesen Sack, wir haben nicht mehr.
Reisnudeln sind unser häufigstes Essen,
dieses Geschenk dürft ihr ja nicht vergessen.

Auf eurer Reise wünschen wir noch viel Glück
und dass wieder alle gesund kehr‘n zurück.
Und ihr werdet seh‘n an all euren Gaben
werden viele Menschen ihre Freude haben.“

Tag 4

Weiter gegen Südosten Mike nun fliegt,
wo eine grüne Insel im Meere liegt.
In diese Richtung wird Mike das Flugzeug wenden,
das Land ist umgeben von herrlichen Stränden.

Zur Info fliegt Mike einen Bogen und dann
setzen sie mit dem Flugzeug zur Landung an.
Noch ein paar Meter vom Boden sie trennen,
da können sie die grosse Armut erkennen.

Die Kinder sind barfuss, die Hütten sehr klein,
trotzdem scheinen alle sehr glücklich zu sein.
Sie werden begrüsst von mehreren Frauen,
die freundlich lächelnd zu ihnen aufschauen.

„Willkommen in Osttimor, das finden wir taff,
dass ihr zu uns kommt mit dem Flugzeug der MAF.
Wir fühlen uns mit euch sehr verbunden
und sind drum gewandert mehrere Stunden.

Wir wollten euch bringen ein Küken noch klein,
es kann die Rettung in Not und Sorge sein.
Ist es erst gross, so wird es Eier legen
und für eine Familie zum reichen Segen.“

Ein Kind bekommt es in die Hände gelegt.
„Gebt acht, dass ihr‘s zusammen sorgfältig pflegt.
Gebrauchen kann man ein Ei alle Tage,
es lindert des Hungers schmerzhafte Plage.“

Tag 5

„In Papua planen wir heut’ einen Stopp,
es darf nur nicht regnen, sonst wird das ein Flopp.
In diesem Dschungel kann kein Auto fahren,
da fliegt die MAF schon seit ganz vielen Jahren.“

Auf der holprigen Bahn das Flugzeug noch rollt,
als eine Gruppe ihnen entgegen tollt.
Sie wird von viel Gesang und Tanz begleitet
und einem kraushaarigen Mann angeleitet.

Dazu tragen die Leute Röcke aus Gras
„Was ist wohl der Grund?“, fragt sich Alpha, „Was?
Wollen auch diese ein Geschenk uns bringen,
dass sie zusammen so laut tanzen und singen?“

Als die Gruppe dann vor dem Flugzeug bleibt steh’n,
kann Alpha einen grunzenden Eber seh’n.
Im Bergland von Indonesien gefangen,
soll dieser zu ihnen ins Flugzeug gelangen.

„Lasst uns helfen, wir laden den Eber ein,
dies Geschenk aus Papua wird einmalig sein:
Gewürzt und gebraten mit Raffinesse,
wird dieses Wildschwein zur Delikatesse.“

Mit grossen Augen sehen die Kinder da zu,
der störrische Eber, der gibt keine Ruh.
Endlich hat Foxtrott die Lösung gefunden,
ruhig liegt er im Frachtraum dann angebunden.

Tag 6

Auf den östlichen Teil der Insel geht’s heut’,
nur ein kurzer Flug, was die Kinder sehr freut.
Nicht immer wollen sie so lange sitzen,
sondern auch mal zu Fuss durch die Gegend flitzen.

Kaum sind sie gestartet, entdeckt Mike schon bald
Hügel um Hügel, endlosen Regenwald,
Dazwischen auf Gras eine Flugzeugpiste,
jetzt heisst es: ganz vorsichtig landen, die Kiste!

„Alles anschnallen, bitte, wir landen jetzt,“
mahnt Mike, bevor er sacht auf dem Gras aufsetzt.
Begrüsst werden sie von Menschen, die tanzen,
und in ihren Händen halten sie Pflanzen.

„Von weit hinter den Hügeln kommen wir her,
dass wir euch hier treffen, das freut uns so sehr.
Der Orangenbaum, den wir bei uns haben,
er wird schnell wachsen und Früchte tragen.

Nehmt sie bitte mit euch von uns als Präsent
und feiert zusammen die Zeit des Advent.
Aus PNG lassen wir herzlich grüssen,
wir wollen euch die Zeit bis Weihnacht versüssen.

Bei diesem Gespräch wird den Kindern bewusst,
auf diese Orangen, da hätten sie Lust.
Doch daran wollen sie sicher nicht denken,
sie wollen das Bäumchen ja schliesslich verschenken.

Tag 7

Als ein lautes Knurren Mikes Hunger verrät,
ist er froh, dass Alpha Australien erspäht.
Die Anweisung ist, ganz im Norden zu landen,
die Kinder fragen sich: „Wo werden wir stranden?“

Zu Arnhemland gehört die nächste Station,
es ist eine grosse, verlass’ne Region.
Und als sie gerade gelandet waren,
entdecken sie eine Frau mit blonden Haaren.

„Herzlich willkommen an diesem schönen Ort!
Sehet die Kinder der Einwohner dort!
So viel Besuch, das gibt es da selten,
die Schweiz und hier – zwei ganz verschiedene Welten.

Ich komme mit der MAF hierher Jahr für Jahr
als Zahnärztin für die grosse Kinderschar.
Auch bringe ich immer etwas zu essen,
damit die Menschen spür’n, sie sind nicht vergessen.

Die Menschen sind dankbar, das ist gut zu seh’n,
auch wenn sie manchmal sehr schüchtern dort steh’n.
Der Lohn für mich ist ihr strahlendes Lachen,
darum werde ich auch künftig weitermachen.

Doch jetzt muss ich wieder nach Haus zurück.
Bitte nehmt mich mit für das nächste Stück.
Sandwiches und Tee will ich gern mit euch teilen.
Ich sag nur noch Goodbye und werd‘ mich beeilen.“

Tag 8

Gut, hat die Zahnärztin Sandwiches dabei.
Für Mike ist’s, als sei’s die grösste Leckerei.
Während sie wieder durch die Lüfte sausen,
beginnen auch die Kinder kräftig zu schmausen.

Darum ist es lange im Flugzeug ganz still,
bevor eines der Kinder dann wissen will:
„Was ist das Ziel unserer Reise heute?
Ich freue mich auf noch mehr Länder und Leute!“

„In Australien machen wir noch einmal Halt,
in Mareeba, ihr werdet es sehen bald.
Diese kleine Stadt dürft ihr dann entdecken,
und wir lassen kurz unser Flugzeug durchchecken.“

Kaum sind sie dann gelandet am neuen Ort,
springt Foxtrott hinaus und verschwindet sofort.
Vor Freude ist er ein wenig benommen,
er fühlt sich, als wär‘ er nach Hause gekommen.

Die Zahnärztin spricht: „Ich sage tschüss euch hier,
und grüsset Foxtrott noch ganz herzlich von mir.
Wünsch euch viel Glück auf der weiteren Reise,
mögt ihr noch viel erleben auf diese Weise.

Als später alle wieder beisammen sind,
kommt Foxtrott keuchend als letzter geschwind.
In den Händen schleppt er entlang der Piste
eine riesige und schwere Werkzeugkiste.

Tag 9

Mike mahnt die Kinder: „Wir fliegen jetzt lange Zeit,
seid lieb miteinander, ich will keinen Streit!“
Alle bestürmen nun Foxtrott mit Fragen,
warum die Leute ihm Werkzeuge gaben.

„Dort hab ich Flieger reparieren gelernt
und arbeite seither für MAF in der Welt.
Wir wollen so Hilfe und Hoffnung bringen
mit Ärzten und Nahrung und anderen Dingen.

Von Kriegen oder Katastrophen bedroht,
fehlt Menschen oft mehr als das tägliche Brot.
Ich musste mich zwar von zu Hause trennen,
doch es gibt nichts Bess‘res als helfen zu können.“

Schnell vergeht so die Zeit, das Flugzeug schon sinkt,
eine Gruppe von Menschen dort unten winkt.
Auf einer Bahre, gezeichnet von Schmerzen,
liegt eine Frau, das tut weh in den Herzen.

Die Kinder sehen, dass man hier helfen muss.
„Hola amigos“ tönt es von unten zum Gruss.
Das Flugzeug wird von der Menge umrandet,
in Mexiko sind sie soeben gelandet.

„Gut, seid ihr gekommen, uns fällt ab die Last,
nehmt doch bitte die kranke Frau mit als Gast.
Wir hoffen, so wird ihr Leben gerettet.“
Dann wird sie behutsam ins Flugzeug gebettet.

Tag 10

„Next Stopp Haiti!“, Alpha nun kommentiert,
während er Mike Richtung Osten dirigiert.
Von hinten hören sie ein leises Wimmern,
obwohl sich die Kinder um die Kranke kümmern.

Und als sie dann endlich erreichen das Land,
hat Mike das Gefühl, dieses sei ihm bekannt,
denn schon oft wurde im TV berichtet,
dass vieles von Erdbeben wurde vernichtet.

„Die meisten hier haben verloren ihr Haus,
so ein Beben ist für die Menschen ein Graus.
Vielleicht können wir etwas Hoffnung bringen,
was könnten wir schenken von unseren Dingen?“

Die Kinder diskutieren noch hin und her,
sich von etwas zu trennen, fällt ihnen schwer.
Da kommt eine Gruppe ihnen entgegen
und will ihnen etwas ins Flugzeug legen.

„Wir hörten schon von eurem Trip um die Welt,
doch wir haben nur dieses einfache Zelt.
Möget ihr’s bringen dem Kind in der Krippe,
Platz findet darin eine ganze Sippe.“

Die Kinder sagen herzlichen Dank dafür
und lassen nun das Orangenbäumchen hier.
Sie sehen das grosse Elend im Ganzen
und wollen mit dem Bäumchen Hoffnung pflanzen.

Tag 11

 

Etwas Hoffnung bringen für Menschen im Schmerz
bringt Wärme und Freude ins eigene Herz.
So woll’n sie das nächste Ziel anvisieren.
Alpha wird sie sicher dorthin navigieren.

Die Reise führt sie heute nach Ecuador.
Singend werden sie begrüsst von einem Chor:
„von nah und fern sind wir hierher gekommen.
Bienvenido, ihr seid uns herzlich willkommen.

Es wurde von Schule zu Schule erzählt,
dass ihr zu uns habt eure Route gewählt.
Wir finden das toll und geben euch gerne
Geschenke für das Krippenspiel in der Ferne.

Nun seht, was wir alles für euch haben hier:
die Bücher, bunte Stifte und auch Papier.
Für uns wertvoll, doch ihr sollt es haben,
weil auch die Könige nur das Beste gaben.

Und weil das Fest auch noch gefeiert wird heut‘,
haben wir weder Weg noch Aufwand gescheut.
Kommt, kommt, wir helfen noch gern beim Verladen,
bevor ihr weiter reist auf des Fliegers Pfaden.“

Schnell hat sich Alpha Papier und Stift geschnappt,
grad bevor Mike die Türe hat zugeklappt.
Er wird in den nächsten Stunden probieren,
die Erlebnisse der Reise zu notieren.

Tag 12

Nun schweben sie ruhig unterm Himmelszelt,
Mike ruft: „Ach, wie schön ist doch unsere Welt!
Seht die Regenwälder und Bergesketten,
wie reich an Nuancen und vielen Facetten!“

Da staunen die Kinder und reden nicht viel
und freuen sich leise auf das nächste Ziel.
Doch plötzlich fängt der Motor an zu stottern,
den Kindern beginnen die Knie zu schlottern.

„Anschnallen“, meint Mike und er bleibt ganz gefasst,
„wir müssen bald landen, auch wenn’s uns nicht passt.“
„Nur ruhig“, denkt er, „und jetzt ja nicht hasten,
nur so kann ich sicher landen den Kasten.“

Die Passagiere halten den Atem an,
noch ein paar Meter und sie sind unten dann.
Foxtrott greift nach hinten zu den Werkzeugen
und beginnt das Flugzeug genau zu beäugen.

Sie steh‘n am Rand des Urwalds von Surinam,
es begrüssen sie Menschen vom Trio-Stamm:
„Willkommen, während ihr hier müsst verweilen,
möchten wir mit euch unsere Freude teilen.“

Fröhlich schwingen sie Bibeln in ihrer Hand,
endlich in ihrer Sprache, in ihrem Land!
Sie haben gehört schon viele Berichte,
doch jetzt könn‘ sie lesen die Weihnachtsgeschichte!

Tag 13

Dank dem Können unseres lieben Foxtrott
ist die Maschine nun endlich wieder flott.
Die Kinder staunen, die Münder steh‘n offen,
jetzt dürfen sie auf noch mehr Geschenke hoffen.

Brasilien wird ihre nächste Station,
dort werden sie wassern, das kennen sie schon.
Doch sieht man ringsum nur Urwald und Wasser,
da werden die Kinder schon etwas blasser.

„Ist da überhaupt jemand“, denken sie still,
„der von uns etwas weiss und auch kommen will?“
Nach einiger Zeit, ihr Mut will schon sinken,
seh’n sie einen Jungen am Ufer winken.

„Olá, ich hoffte, ihr werdet kommen heut‘,
ich hab mich schon sehr auf diesen Tag gefreut!
Mein grösster Wunsch ist jetzt mit euch zu fliegen,
um die Ausbildung als Pilot zu kriegen.

Doch adeus möcht‘ ich noch sagen geschwind,
dass meine Eltern nicht zu traurig dann sind.“
„Yeah, ein grosses Abschiedsfest soll es geben,
wir opfern dazu unseres Ebers Leben.“

Sie verbringen ein unvergessliches Fest,
seh’n dann, wie der Junge die Eltern verlässt.
Er weiss, er bekommt die Chance auf Erden,
für MAF zu fliegen und ein Pilot zu werden.

Tag 14

Mike war sich bewusst, das wird ein langer Flug,
doch Rückenwind gibt ihnen zusätzlich Schub.
„Land in Sicht“ ruft ein Kind nach vielen Stunden.
Alpha meint: „Lasst uns jetzt Liberia erkunden.“

Seht an der Küste diesen Mangrovenhain,
viele Flüsse fliessen hier ins Meer hinein.
Schildkröten und Vögel zu Hauf da leben,
und auch die Stummelaffen soll es hier geben.

Die Kinder schnallen sich bereits selber an,
Mike steuert das Flugzeug Richtung Landebahn.
Er betont, auf die Schlaglöcher zu achten,
es gilt, diese auszubessern bis Weihnachten.

Ein Mann, einen Stapel Karten in der Hand,
kommt ihnen entgegen, entlang dem Strand.
„Wir woll’n viele liebe Grüsse verteilen.
Ich bitt‘ euch, mir dabei zu Hilfe zu eilen.“

Mike staunt, dass er dies vor einem Hallo hört,
doch es scheint, als ob es die Kinder nicht stört,
denn sie lassen nicht lange auf sich warten
und strecken ihre Hände aus nach den Karten.

Dafür geben sie ihm Stifte und Papier,
damit er weitermache mit viel Gespür
und weiterhin Liebe und Freude bringe,
was viel wichtiger ist als andere Dinge.

Tag 15

Wieder in der Luft ertönt plötzlich ein Schrei,
die Kinder rufen ängstlich Alpha herbei.
Sie sagt sofort: „Wir brauchen dringend Hilfe,
du musst schnell landen, Mike – sei es auch im Schilfe.“

Der Patientin geht es offensichtlich schlecht,
wenn man nichts macht, ist sie bald ausser Gefecht.
Die Stimmung im Flugzeug ist sehr angespannt,
aufkommender Hektik leistet man Widerstand.

Alpha studiert die Karte in ihrer Hand,
die Patientin ist blass und macht keinen Wank.
Es gilt schleunigst zum Sinkflug anzusetzen,
und Foxtrott ermahnt: „Lasst uns jetzt nur nicht hetzen!“

Als das Flugzeug dann in Angola still steht,
ruft Alpha: „Da kommt jemand auf uns zu, seht!“
Ein Arzt, das tun die Kinder schnell benennen,
sie können ihn an seinem Kittel erkennen.

Sie rufen ihm zu: „Hilfe, wir sind in Not!
Kannst du uns helfen mit deinem Stethoskop?
Die Patientin muss sich regenerieren,
wir dürfen hier ja keine Zeit mehr verlieren.“

Er fragt sie: „Habt ihr denn bei all dem Vieh
auch noch etwas stärkendes Essen für sie?“
Rasch überlegen die Kinder und meinen:
„Man kann den Sack Reisnudeln öffnen und teilen.“

Tag 16

Sie heben wieder ab, den Arzt mit an Bord,
denn sie müssen weiter, von Angola fort.
Während die Patientin noch wimmert leise,
ist Kongo das nächste Ziel ihrer Reise.

Als dann Alpha ankündigt den nächsten Halt,
seh‘n sie etwas, das lässt sie erschaudern kalt:
Unter ihnen Männer mit grossen Netzen,
welche einer Gruppe Schimpansen nachhetzen.

„Ich kann nicht glauben, dass man Tiere so plagt,
und sie durch Wälder und über Felder jagt.
Ich möchte so gerne allesamt retten,
damit sie nicht landen in Netzen und Ketten.“

Foxtrott ärgert sich über dies Lumpenpack,
da sieht er eine Frau mit einem grossen Sack,
den sie mit Mühe trägt auf ihrem Rücken,
weil er sich bewegt und so hat seine Tücken.

„Diese drei Affen müssen schnell von hier fort,
bitte bringt sie an einen sicheren Ort.
Ach, so viele haben wir schon verloren,
es scheint, als wär’n sie zum Sterben geboren.“

„Ganz klar und auf jeden Fall, das machen wir,
und schau, wir schenken dir ein anderes Tier.
Und dank diesem herzigen, kleinen Küken
wirst du deinen Esstisch bald mit Eiern schmücken.“

Tag 17

Die Kranke schliesst die Affen schnell in ihr Herz,
und Pillen lindern ihren stechenden Schmerz.
Weiter geht es in des Kontinents Süden,
die Kinder strecken ihre Glieder, die müden.

Über Lesotho seh’n sie der Landschaft Reiz
Berge und Seen erinnern an die Schweiz.
Da kommt zum Vorschein eine trock’ne Piste,
und das ist der nächste Ort auf ihrer Liste.

Als in der Luft noch eine Staubwolke hängt,
bemerkt Alpha, dass sie hier niemand empfängt.
Während sie noch verwundert um sich schauen,
kann Foxtrott plötzlich seinen Augen nicht trauen.

Da kommt ein Fahrzeug auf sie zu rasend schnell,
Alpha stellt’s die Haare auf von ihrem Fell.
Ein Quad braust herbei, eine Frau am Steuer,
und die Kinder staunen: Welch ein Abenteuer!

„Hallo zusammen, ich hab an euch gedacht,
etwas Kaffee und Tee zur Stärkung gebracht.“
Doch Foxtrott fragt keck: „Darf ich es mal wagen,
mit dem Gefährt über die Piste zu jagen?“

„Nur nicht übermütig“, ermahnt da die Frau,
„doch ich will den Quad euch schenken, komm und schau!
Ich werde mit dir drehen eine Runde,
und das ist dann gleich deine Übungs-Fahrstunde.“

Tag 18

Wieder wartet eine Insel auf den Trupp,
und eh sie sich versehen, kommt auch schon – schwupp –
ein Tier mit schwarz-weissem Schwanz hergesprungen.
Verblüfft und begeistert sind da die drei Jungen.

Ein Mann namens James taucht nun auf im Cockpit:
„Ich brachte den Lemur alias Larry mit.
Er soll mit euch die weite Reise machen,
er bringt mit seinen Künsten alle zum Lachen.“

Der Lemur zuerst in die Runde blickt,
dann turnt er durchs Flugzeug ganz geschickt.
Und als James ihm mit der Hand gibt ein Zeichen,
lässt Larry durch die Tür sich noch Futter reichen.

Genug hat’s für alle, es beginnt der Schmaus,
und Mike hält das Schmatzen schon fast nicht mehr aus.
Er redet mit James und muss da erfahren,
dass die Lemuren einst viel zahlreicher waren.

James ist ein Tierwärter und er sorgt sich hier
um Lemuren, Vögel und andres Getier.
Sehr oft muss er durch Madagaskar reisen,
um Tieren zu helfen auf mancherlei Weisen.

„Diese Reisen kosten doch sicher viel Geld,
doch wir können dir helfen mit einem Zelt.
Dieses soll dir dienen auf deinen Touren,
wenn du unterwegs bist zum Schutz der Lemuren.“

Tag 19

Zurück geht’s von der Insel auf‘s feste Land
nach Afrika an den südöstlichen Rand.
Mosambik hat weisse, herrliche Strände
doch für die Menschen ganz schwierige Umstände.

Spuren hinterlassen hat so mancher Krieg,
da gab’s nur Verlierer, da gab’s keinen Sieg.
Eines der ärmsten ist das Land noch heute,
saub‘res Wasser hat nur die Hälfte der Leute.

Arbeiten anstatt lernen muss manches Kind
und asphaltiert nur wenige Strassen sind.
MAF fliegt auch hier für diverse Bereiche,
damit Hilfe in Not die Menschen erreiche.

Als sie in der Savanne gelandet sind,
kommt ein Mann mit einem Elefantenkind.
„Könnt ihr vielleicht für diesen Kleinen sorgen?
Wilderer erschossen die Eltern heut Morgen.

Elefanten werden hier häufig gejagt,
denn das Elfenbein ist im Ausland gefragt,
und das Fleisch kann man zum Braten benützen,
darum will kaum jemand die Dickhäuter schützen.“

Doch so ein Elefantenbaby ist schwer!
„Kann es noch mit?“, die Kinder hoffen es sehr.
Foxtrott muss jetzt ganz genau kalkulieren,
und er gibt das Okay: „Wir können’s riskieren!“

Tag 20

Nach Tansania im Norden Mike nun fliegt,
wo der bekannte Kilimandscharo liegt.
Wie sie auf der holprigen Piste landen,
sind die Kinder froh, als sie dann endlich standen.

Neben einem kleinen Haus, mit Gras bedeckt,
haben sie eine Menschenreihe entdeckt.
Denn hierher ist ein Arzt gekommen heute,
und nun warten geduldig die vielen Leute.

Allgemein wird die Gesundheit kontrolliert
und Impfungen bei den Kindern durchgeführt.
Der Arzt im Flugzeug meint: „Ich werde gehen,
um dem Kollegen und den Menschen beizustehen.

Denn unsrer Patientin geht’s jetzt wieder gut,
es reicht, wenn sie sich noch paar Tage ausruht.
Auch braucht sie nicht mehr die Bahre zum Liegen,
die soll besser ein Kranker dort draussen kriegen.“

„Ach, Mike, können wir heut noch“, bittet ein Kind,
„über die Serengeti fliegen geschwind?“
„Gut“, meint Mike, „ich hoffe, dass wir was sehen,
wenn wir ein paar Runden mit dem Flugzeug drehen.“

Der Arzt bleibt jedoch bei der Station zurück,
denn da gibt es noch Arbeit ein ganzes Stück.
Nur Tabletten will er ihnen mitgeben,
die soll’n noch andern Kindern retten das Leben.

Tag 21

Sie fliegen nah der Grenze Kenias entlang,
landen in der Nähe von einem Enkang.
Auf trockenem Boden zwischen Gestrüppen
stehen im Kreise einige Kuhdunghütten.

Die Kinder lassen erst die Tiere hinaus,
denn die halten‘s im Flugzeug fast nicht mehr aus.
Sie haben sehr Durst und wollen sich regen,
zum Wasserloch in der Nähe sich bewegen.

Auf einmal hören sie von den Hütten her
Gesang und Klatschen, das gefällt ihnen sehr.
Die vielen Tänzer, mit Schmuck ausgestattet,
die haben schon auf ihre Ankunft gewartet.

Gross gewachsene Menschen im bunten Kleid
rufen: „Schön, dass ihr gekommen seid!“
„Sie schenken uns“, flüstert Mike, „ich könnt‘ wetten,
bestimmt einige ihrer tollen Halsketten.“

Und tatsächlich, die Kinder jubeln vor Glück,
bekommt jeder ein ganz besonderes Stück.
Die Tiere kehren um, denn sie sind müde,
wenn man sie nur nicht wieder ins Flugzeug lüde!

„Wir möchten bleiben“, bettelt der Elefant,
„im Park in der Nähe, der ist recht bekannt.“
Zunächst gibt es von den Kindern Proteste,
doch sie merken, das ist für alle das Beste.

Tag 22

„Uganda ist ein Land mit grosser Vielfalt,
Pflanzen und Tieren von vielerlei Gestalt.
Und zwischen Savannen und Regenwäldern
werdet ihr sogar sehen Reis auf den Feldern.

Öl und Erdgas kommen hier ebenfalls vor,
und ganz im Westen gibt es sogar ein Moor
und einen Nationalpark, der soll schützen
Tiere und Pflanzen, die den Lebensraum nützen.“

Während Mike noch den Kindern erklärt all dies,
fragt er sich: „Warum geht’s diesem Land so mies?“
Am liebsten würde er bleiben und schauen,
ob er hier kann helfen das Land aufzubauen.

Da kommt ein junger Mann, der im Rollstuhl sitzt,
ihnen voll Freude entgegengeflitzt.
Und er erklärt mit einem breiten Lachen:
„Ich wurde geheilt, kann wieder Schritte machen.

Darum brauche ich jetzt keinen Rollstuhl mehr,
habt Dank dafür, denn dieser nützte mir sehr!
Deshalb möchte ich ihn euch gern mitgeben
für jemanden sonst, der sich nicht kann bewegen.“

Die Kinder klatschen, denn das freut sie so sehr,
und sie geben dafür den Quad wieder her.
„Du kannst damit in die Dörfer nun fahren,
um dort zu berichten, was dir widerfahren.“

Tag 23

Mike sagt: „Wir landen heut kurz im Südsudan,
etwa um die Mittagszeit kommen wir an.
Vielleicht habt ihr gehört, dass seit fünf Jahren
hier die Menschen am Kämpfen und Kriegen waren.

Einen Friedensvertrag gibt’s seit kurzem zwar,
doch noch gross ist das Elend, das ist ja klar.
Viele Menschen mussten ihr Heim verlassen
und Waisenkinder gibt es leider in Massen.“

Die Landebahn liegt abgelegen so sehr,
die Kinder blicken ziemlich ängstlich umher.
Keine Menschenseele können sie sehen.
Müssen sie wohl wenden und gleich wieder gehen?

Doch plötzlich erscheint ein Mann mit schnellem Schritt,
in den Armen trägt er einen Welpen mit.
„Hallo, wie gut macht ihr hier eine Pause,
denn der kleine Hund braucht ein neues Zuhause.

Ich komm von dem Dorf ganz dort hinten beim Wald.
Viele sind weg, doch ich hoffe, sie kommen bald
zurück nach des Krieges schrecklichen Grauen,
um ihre Häuser wieder neu aufzubauen.“

Bestürzt sagen die Kinder: „Wir geben dir
unsere Grüsse mit auf diesen Karten hier.
Schenk sie den Menschen und lass ihnen sagen,
wir wollen beten für sie in diesen Tagen.“

Tag 24

Wer hätte das gedacht, sie nähern sich schon
heute dem Tschad, es ist die letzte Station.
Wie sie so fliegen, da seh’n sie von oben
ein paar Wadis und sehr viel trockenen Boden.

Bei der Landung, da wirbelt heftig der Staub,
und nach einer Weile, da seh’n sie, ich glaub,
unter ein paar Schirmakazien dort liegen
Hirten, Kamele, Esel, Schafe und Ziegen.

„Oh, so stellen wir uns auch Bethlehem vor!“,
rufen da die Kinder zusammen im Chor.
Doch nach diesen Worten sie traurig denken:
„Was ist nur gescheh’n mit den vielen Geschenken!“

Das allermeiste gaben sie wieder her,
jetzt haben sie für das Krippenspiel nichts mehr.
Und auch der kleine Hund, der möchte bleiben,
um mit dem Hirtenkind die Zeit zu vertreiben.

Doch erklären die Hirten den Kindern dann,
dass sie schon das Richtige haben getan.
„Denn schenkt ihr den Ärmsten etwas zum Leben,
ist’s, als hättet ihr’s Jesus direkt gegeben.

Er selbst sagte: ‚Das Brot des Lebens bin ich,
und habe lebendiges Wasser für dich.‘
Nehmet nun Wasser und Brot mit als Gaben,
diese dürft ihr getrost zu der Krippe tragen.“

Morgen erfährst du, wie unsere Adventsgeschichte endet!

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Weihnachten

Was die Ugander an Weihnachten gerne essen, sind Matooke – Bananen, die auf eine bestimmte Weise zubereitet werden. Die Bananen werden grün geerntet, geschält und in Bananenblättern gekocht oder gedämpft. Wenn sie gar sind, werden sie gelb. Beim Weihnachtsessen werden Matooke meistens gestampft und mit gegrilltem Fleisch serviert.

Faszinierendes

Der Kranich, den man auf der Nationalflagge sehen kann, ist der Nationalvogel von Uganda.

Wetter

Im Dezember ist in Uganda Trockenzeit. Am Tag ist es warm mit Temperaturen um +28°C. Während der Nacht wird es angenehm kühl, besonders in den Bergen.

Matooke

The crane

Geschichte

Vor einigen Jahren bemerkte MAFs Mitarbeiterin Jill Vine bei einem Besuch in einem Waisenhaus einen rostigen Rollstuhl ohne Räder. Er gehörte einem Teenager in Kajo Keji, Südsudan. Sein Name ist Jackson Mataya. Jackson erkrankte als Kind an Kinderlähmung. Seine Wirbelsäule verdrehte sich. Seither ist er schwer behindert und kann nicht mehr gehen.

Ohne den Rollstuhl musste Jackson den Schulweg jeweils beinahe kriechend zurücklegen. Stell dir vor, du müsstest dies tun und wie schmutzig du dabei würdest.

Als Team von MAF Uganda wollten wir Jackson helfen. Wir flogen den kaputten Rollstuhl zu uns nach Kampala und liessen ihn instand stellen. Als wir Jackson den Rollstuhl bei Gelegenheit repariert zurückbrachten, war er überglücklich. Er hatte seine kostbaren Räder, seine «Beine», wieder.

Als im Südsudan der Krieg erneut ausbrach, musste die Schule von Jackson in den Norden von Uganda umziehen. Jackson legte die 140 Kilometer lange Reise zur neuen Schule mit seinem Rollstuhl zurück. Der Rollstuhl war hinter einem Boda Boda (Motorradtaxi) befestigt. Jackson liess sich mit seinem ganzen Hab und Gut nach Arua ziehen.

Im vergangenen Jahr konnte Jill Vine die Schule wieder besuchen und sich mit Jackson treffen. Chic gekleidet sagte er Jill, dass er hart gearbeitet und eine Menge Prüfungen bestanden habe. Jetzt studiert er Medizin, damit er anderen Menschen helfen kann.

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